Kleine Reihe in der Halle:
 
Nichts wie raus und durch!
 

Lesung und Buchvorstellung
Dr. Beate Kosmala
in Anwesenheit von
Oranna Dimmig
10. April 2019

18.00 Uhr
Ausstellungshalle


Hanni Lévy wird persönlich anwesend sein.

"Hanni Lévy: Nichts wie raus und durch! Lebens- und Überlebens- geschichte einer jüdischer Berlinerin", herausgegeben von Beate Kosmala, Publikation der Gedenkstätte Stille Helden, Metropol-Verlag 2019

 

Hanni Lévy, geb. Weißenberg (1924), verlor schon früh ihre Eltern. Während der NS-Zeit musste sie Zwangsarbeit leisten und war nach der Deportation der Großmutter gänzlich auf sich gestellt. Wie sie mit Hilfe von Unterstützern die Verfolgung in Berlin überlebte, ist schon länger ihrem Album in der Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ zu entnehmen. Nun hat Dr. Beate Kosmala, Historikerin, noch einmal ihre Geschichte, die auch in dem Film „Die Unsichtbaren. Wir wollen leben“ (2017) zu sehen ist, bearbeitet. In dem neuen Buch „Nichts wie raus und durch“, wird im besonderen Maße der „Stillen Helden“, die Hanni Lévy das Überleben ermöglichten, gedacht.

 

 

 ___*___

 

 

 

Lesung und Gespräch

mit der Zeitzeugin

Rahel R. Mann (Jg. 1937)

 

Mo., 1. April 2019

17:30 Uhr 

in der Ausstellung

 

 

Foto H. Jerabek 2017

 

 

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Dabei ist es ihr wichtig, nach dem Lesungsteil immer wieder auf die individuellen Fragen der Anwesenden einzugehen.

Rahel Mann hat als Kind versteckt in Berlin überlebt: bei wechselnden Familien und zuletzt in einem Kellerraum in Schöneberg, versorgt von einer Hauswartsfrau. Im Zentrum steht die Frage, wie sie diese Erfahrungen verarbeitet hat und heute als Medizinerin, Psychotherapeutin und Lyrikerin mit ihnen umgeht.

 

Der nächste Termin für die Lesung:

6. Mai 2019